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<div>[outer_front_cover] 1 87 3 . ( Thüringen .) Historisches. Auch einiges über Luther , Lutherplätze etc et cetera etc. [inner_front_cover] [1r] Luther 1. Johannes Hilten ( Eise nach ) sein Vorläufer. † 1496 2. Luther , Eisleben 1483 3. Schulbesuch in Eisenach . Wahrscheinlich bis 1501 . 4. Weitrer Schulbesuch in Erfurt , wahrscheinlich von 1501 bis 1505 . 5. Luther tritt als Mönch in das Augustinerkloster zu Erfurt . ( 1505 .) Er ist in diesem Kloster ich glaube bis 1508 . Ein Stück seines Mantels und sein ledernes Käppchen in der Petri⸗Paul -Kirche . Sein Chormantel in der Bibliothek zu Weimar , seine Kurrentbüchse auf der Wartburg . Luthers Familie aus Möhra , anderthalb Stunden von Salzungen . [1v] ╒ 1508 von Erfurt nach Wittenberg . Augustiner mönch und Universitäts lehrer . 1512 Doktor der heiligen Schrift . 1517 u. s. w. und so weiter [2r] 6. Wittenberg . ╒ 7. 1517 die Thesen und die Schloßkirche von Wittenberg . 8. 1521 Worms . 9. Vom 4. Mai 1521 bis 6. März 1522 auf der Wartburg bei Ei senach . 10. Wittenberg 11. 1530 (vom 16. April bis 6. Oktober) auf der Veste „Coburg“ . – Psalmen übersetzung . „Ein’ feste Burg ist unser Gott.“ An der „ Lutherbuche “ zwischen Altenstein und Ruhla wurde er auf gehoben. [2v] [3r] 12. Die Convente in Schmalkalden von 1530 an . Der wichtigste ist der von 1537 . Luther war wochen⸗ oder monatelang zugegen. Im jetzigen Sanner schen Hause setzte er die schmalkaldischen Artikel auf. Schon 1531 wurde hier der Schmalkaldische Bund geschlossen. Ein Stück seines Mantels und sein ledernes Käppchen in der Petri⸗Paul -Kirche . Sein Chormantel in der Bibliothek zu Weimar , seine Kurrentbüchse auf der Wartburg . Luthers Familie aus Möhra , anderthalb Stunden von Salzungen . [1v] ╒ 1508 von Erfurt nach Wittenberg . Augustiner mönch und Universitäts lehrer . 1512 Doktor der heiligen Schrift . 1517 u. s. w. und so weiter [2r] 6. Wittenberg . ╒ 7. 1517 die Thesen und die Schloßkirche von Wittenberg . 8. 1521 Worms . 9. Vom 4. Mai 1521 bis 6. März 1522 auf der Wartburg bei Ei senach . 10. Wittenberg 11. 1530 (vom 16. April bis 6. Oktober) auf der Veste „Coburg“ . – Psalmen übersetzung . „Ein’ feste Burg ist unser Gott.“ An der „ Lutherbuche “ zwischen Altenstein und Ruhla wurde er auf gehoben. [2v] [3r] 12. Die Convente in Schmalkalden von 1530 an . Der wichtigste ist der von 1537 . Luther war wochen⸗ oder monatelang zugegen. Im jetzigen Sanner schen Hause setzte er die schmalkaldischen Artikel auf. Schon 1531 wurde hier der Schmalkaldische Bund geschlossen. [3v] [4r] Lucas Cranach . [4v] [5r] [5v] [6r] Thüringens Geschichte . I. bis 528 . Thüringen war ein selbst ständiges Reich, von dem deutschen Stamm der Thüringer oder Tho ringer bewohnt. Südlich saßen die Franken , nördlich die Sachsen , westlich die Katten und Cherusker , östlich vielleicht die Vandalen oder Semnonen oder Lango barden . Schon um die Mitte des 5. Jahrhunderts war Thürin gen unter fränkischer Bot mäßigkeit . Meroveus herrschte auf der Merwigsburg (jetzt Möbi sburg 1 1 / 2 Stunden [6v] [7r] von Erfurt ) und eben dieser Meroveus half Thüringen von den Einfällen Atti las befrein. Dann kamen schwächere fränki sche Herrscher , ihre Inte ressen lagen wo anders ( Frankreich ) und so machten sie die Thüringer wieder frei. Aber nur auf kurze Zeit. Hermanfried und Amalberga , nach ge häufter Unthat, unter lagen in der dreitägigen Schlacht an der Unstrut (bei Frankenhausen ) gegen die Franken und Sachsen , die sich nun in das Land theilten. Dies war 528 . [7v] [8r] All diese Zeit über hat Thüringen abwechselnd Grafen , Richter , Herzzöge , Markgrafen , die von den Kaisern ein gesetzt werden und mal freier, mal abhängiger das Land regiren. III. Thüringen unter den Landgrafen von 1130 – 1482 Es scheint, daß sich von dieser Zeit an und zwar durch Siege [8v] [9r] gegen die salischen Kaiser Heinrich IV. und V . die thüringischen Grafen wieder zu mehr Macht und Selbstständigkeit erhoben und der Sohn Ludwigs des Springers , der auch Ludwig hieß, wird nun als Ludwig I. erster Landgraf von Thüringen . Als solcher war er Sere nissimus , erster Fürst des Reichs und das thüringi sche Heer focht unter seinem landgräflichen Banner. Man darf also sagen, daß von 1125 an Thüringen wieder beginnt – wenn auch selbstverständlich unter [9v] [10r] Kaiser und Reich stehend – ein selbstständiger Staat zu sein. Dies dauerte 300 Jahr . 1440 starb Friedrich der Einfältige als letzter seines Stammes und wurde in der Ahnengruft zu Reinhardsbrunn bestattet. Diese 300 Jahre der Landgrafen umfassen die eigentliche thüringische Geschichte, in die Ludwig der Springer , Ludwig der Eiserne , Ludwig der Milde , Ludwig der Heilige (Gemahl der heil: heiligen Elisabeth ) und Heinrich Raspe . † 1247 . [10v] [11r] Heinrich Raspe war der letzte aus dem Stamm Ludwigs des Bärtigen , der wieder der Vater Ludwigs des Springers war. ( Diese beiden Ahnherrn waren blos Grafen, nicht Landgrafen). Nach dem Tode Hein rich Raspes beginnen Erbstreitigkeiten. Aus diesen Fehden geht Albrecht der Unartige als Sieger hervor. Er wendet sein Herz dem schönen Hoffräulein Kuni gunde von Eisenberg zu und will seine [11v] [12r] Kinder erster Ehe benach theiligen. Dies führt zur Flucht Friedrichs mit der gebissenen Wange . Dieser wird 1308 Land graf. Dem folgt Friedrich der Ernsthafte in dessen Regierung der Grafenkrieg ( 1342 ) fällt. Dann: Friedrich der Strenge mit seinen 2 Brüdern zusammen bis 1381 . Dann Balthasar von 1382 – 1406 ; dann Friedrich der Einfältige von 1406 bis 1440 . Damit [12v] [13r] erlischt auch diese Linie. Es giebt also 2 Gruppen von Landgrafen die 1. Gruppe von 1130 bis 1247 und die 2. Gruppe von 1247 bis 1440 . Die erste Gruppe ist die der Ludwige , die zweite die der Friedriche . Jene ist die sagenreiche und poetische, (Sängerkrieg, heilige Eli sabeth ), diese die historisch bedeutendere besonders die Zeit des Grafen kriegs . [13v] [14r] IV. Thüringen unter den sächsischen Fürsten von 1440 – 1547 . Durch Erbe kommt nun Thüringen an die Markgrafen von Meißen . Bald ent steht ein Bruderkrieg , der endlich geschlichtet wird. Die Brüder waren Friedrich der Sanftmüthige und Wilhelm der Tapfre . Friedrich der Sanft müthige hatte zwei Söhne [14v] [15r] den 14 jährigen Ernst und den 12 jährigen Albert . Kunz v. von Kaufungen , der beleidigt war, raubt sie aus dem Schlosse zu Altenburg ( Prinzenraub ). Diese beiden Prinzen – da Wilhelm der Tapfre keine Kinder hatte – waren nun die Erben von Meißen⸗Thüringen . Ernst erhielt vorzugsweise Thüringen , Albert vorzugsweise Meißen . ( Dies scheint mir nicht richtig, da ja später erst – nach der Mühlberger Schlacht ; der Tausch erfolgte, der die ernesti nische Linie aus Sachsen nach Thüringen führte.) [15v] [16r] [16v] [17r] [17v] [18r] [18v] [19r] [19v] [20r] [20v] [21r] [21v] [22r] [22v] [23r] [23v] [24r] [24v] [25r] [25v] [26r] [26v] [27r] [27v] [28r] [28v] [29r] [29v] [30r] [30v] [31r] [31v] [32r] [32v] [33r] [33v] [34r] [34v] [35r] [35v] [36r] [36v] [37r] [37v] [38r] [38v] [39r] [39v] [40r] [40v] [41r] [41v] [42r] [42v] [43r] [43v] [44r] [44v] [45r] [45v] [46r] [46v] [47r] [47v] [48r] [48v] [49r] [49v] [50r] [50v] [51r] [51v] [52r] [52v] [53r] [53v] [54r] [54v] [55r] [55v] [56r] [56v] [57r] [57v] [58r] [58v] [59r] [59v] [60r] [60v] Schlacht bei Jena Lageplan des Schlachtfelds von Jena. Apolda Weimar Kapell:df Kapellendorf 14 Heilig. Vierzehnheiligen Iserstedt Lützeroda Cospeda Jena A. B C A. Augerau . B. Lannes . C. Soult . Lannes hat den Hauptangriff im Centrum; die beiden andern Corps souteniren Hohenlohe in Front vor 14 Heiligen . Rüchel von Weimar nach Kapellendorf . Napoleon in Person auf dem Land grafenberg . A. Augerau . B. Lannes . C. Soult . Lannes hat den Hauptangriff im Centrum; die beiden andern Corps souteniren Hohenlohe in Front vor 14 Heiligen . Rüchel von Weimar nach Kapellendorf . Napoleon in Person auf dem Land grafenberg . [61r] Schlacht bei Auerstädt   Lageplan des Schlachtfelds von Auerstedt Eckartsberga Leisdorf Poppel Ha s senhausen Kösen Naum burg Auerstädt Es scheint daß wir nördlich der von Kösen nach Eckartsberga führenden Straße standen, wahr scheinlich um und hinter Eckarts berga , Front gegen Süden oder Südwesten. Die Franzosen , von Süden her anrückend, machten Hassenhausen , das sie gleich zu besetzen trachteten, zu ihrem rechten Flügelpunkt; wir griffen, durch Poppel avan cirend, diesen rechten Flügelpunkt des Feindes an und hier entschied sich die Schlacht , was ander weitig geschah war unbedeutend. Lageplan des Schlachtfelds von Auerstedt Eckartsberga Leisdorf Poppel Ha s senhausen Kösen Naum burg Auerstädt Es scheint daß wir nördlich der von Kösen nach Eckartsberga führenden Straße standen, wahr scheinlich um und hinter Eckarts berga , Front gegen Süden oder Südwesten. Die Franzosen , von Süden her anrückend, machten Hassenhausen , das sie gleich zu besetzen trachteten, zu ihrem rechten Flügelpunkt; wir griffen, durch Poppel avan cirend, diesen rechten Flügelpunkt des Feindes an und hier entschied sich die Schlacht , was ander weitig geschah war unbedeutend. [61v] I In Thüringen , Sachsen u. Meiß en I In Thüringen , Sachsen u. Meiß en 1. Hörselberg . 2. Kyffhäuser . 3. Merseburg . 4. Lützen Gustav Adolf . Weißenfels . 5. Lutherplätze 6. Lucas-Cranach-Plätze 7. Die Lochauer-Heide . 8. Hassenhausen 9. Vierzehnheiligen und Kapellendorf . 10. Saalfeld . Rudolstadt . 11. Möckern 12. Goetheplätze . 13. Schillerplätze . [62r] [62v] Oertlichkeiten deutscher Sage und Geschichte . I. In Thüring en , Sachsen u. Meißen . II. In Schlesien , Böhmen , Preußen . III. In Schleswig-Holstein u. Lauenburg . IV. In Pommern , Rügen und Mecklenburg . [inner_back_cover] [outer_back_cover]</div>
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