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<teiHeader>
<fileDesc>
<titleStmt>
<title>Title</title>
</titleStmt>
<publicationStmt>
<p>Publication Information</p>
</publicationStmt>
<sourceDesc>
<p>Information about the source</p>
</sourceDesc>
</fileDesc>
</teiHeader>
<text>
<body>
<div xml:id="LIDO_foundations">
<div xml:lang="de">
<head n="1">Allgemeine Grundlagen</head>
</div>
<div xml:id="what_is_LIDO">
<head n="2">Was ist LIDO?</head>
<p rend="leading">Damit Metadaten, mit denen Museumsobjekte, ihre digitalen
Abbildungen, beteiligte Personen und dergleichen beschrieben werden,
maschinenlesbar sind und von externen Portalen korrekt ausgewertet werden
können, sollten sie in einem Software-unabhängigen und standardisierten
Format bereitgestellt werden. Das international etablierte
Standard-Datenformat für den Austausch und die Weitergabe von Daten musealer
Sammlungen heißt <ref
target="http://network.icom.museum/cidoc/working-groups/lido/what-is-lido/"
>LIDO = Lightweight Information Describing Objects</ref>. Dieses
Metadatenschema legt <hi rend="bold">Regeln für die formale Struktur </hi>
der Daten fest. Es gewährleistet die Bereitstellung von (Museums-)
Objektinformationen in standardisierter Form. LIDO wurde 2010 vom <ref
target="http://network.icom.museum/cidoc/">Comité International pour la
Documentation (CIDOC)</ref> des Internationalen Museumsrats (ICOM)
publiziert und wird seither von der <ref
target="http://network.icom.museum/cidoc/working-groups/lido/">CIDOC
LIDO Working Group</ref> entwickelt und gepflegt. Die Spezifikation des
Standards finden Sie hier: <!-- Achtung: Hier neue Links auf LIDO 1.1. einpflegen und ggf. auf die Versionsgeschichte eingehen -->
<list>
<item>
<hi rend="bold">LIDO v1.0 XML Schema Definition:</hi>
<lb/>
<ref target="www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0.xsd"
>www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0.xsd</ref>
</item>
<item>
<hi rend="bold">LIDO v1.0 Specification Document:</hi>
<lb/>
<ref
target="www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0-specification.pdf"
>www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0-specification.pdf</ref>
</item>
<item>
<hi rend="bold">LIDO v1.0 HTML Reference:</hi>
<lb/>
<ref
target="www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0-schema-listing.html"
>www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0-schema-listing.html</ref>
</item>
</list>
</p>
<p rend="leading">Der Vorteil der Anwendung eines solchen Metadatenschemas liegt
darin, Daten aus unterschiedlichen Quellen, die meist in verschiedenen
inhaltlichen Strukturen und technischen Formaten vorliegen, in ihrer
formalen Struktur einander anzugleichen, damit sie ohne Informationsverlust
in einem Zielsystem angezeigt und durchsucht werden können.</p>
<p rend="leading">Das Austauschformat LIDO basiert auf <ref
target="https://www.getty.edu/research/publications/electronic_publications/cdwa/cdwalite.pdf"
>CDWA Lite</ref>, dem XML-Schema der Categories for the Description of
Works of Art (CDWA). Die CDWA bilden ein Rahmenwerk für die Katalogisierung
von Objekten des Kulturerbes mit einem <ref
target="http://www.getty.edu/research/publications/electronic_publications/cdwa/categories.html"
>Kategorienschema</ref> und Erschließungsrichtlinien. LIDO integriert
und erweitert CDWA Lite um Elemente des <ref
target="http://www.cidoc-crm.org/">CIDOC Conceptual Reference Model
(CIDOC CRM)</ref>, das seit 1996 von CIDOC entwickelt wird, 2006 zum
ISO-Standard für die Datenmodellierung im Kulturerbe-Bereich wurde und nun
in revidierter Form vorliegt (ISO 21127:2014). CIDOC CRM ist ein abstraktes,
objekt-orientiertes Modell, das einen Bezugsrahmen zur Zusammenführung und
Vereinheitlichung von Kulturinformationen schafft und unabhängig von einer
bestimmten Implementierung gültig ist. Als formale Ontologie definiert das
CIDOC CRM einen logischen Rahmen zur Formulierung gültiger Aussagen über
Kulturobjekte. Ein Schlüsselkonzept des CIDOC CRM ist es, Aussagen über
Objekte an Ereignisse seiner Geschichte zu binden. Dieses ereigniszentrierte
Vorgehen ermöglicht es, Eigenschaften von Objekten mit Bezügen zu
beteiligten Akteuren oder Ort und Zeit präziser abzubilden. Es unterstützt
dadurch das (automatische) Aufdecken von Zusammenhängen zwischen
ursprünglich verstreuten Informationen und trägt so zur Kontextualisierung
der Objekte bei. Das CIDOC CRM gibt nicht den Inhalt der Dokumentation von
Museumsobjekten vor, sondern legt Regeln für die logische Verknüpfung von
Informationen fest.</p>
<p>Außerdem wurde der vom Collections Trust entwickelte und vor allem im
angelsächsischen Raum verbreitete Museumsstandard <ref
target="https://collectionstrust.org.uk/spectrum/">Spectrum</ref>
berücksichtigt. Spectrum hat seinen Fokus auf dem Sammlungsmanagement und
ist primär durch die Definition von Arbeitsabläufen (procedures)
strukturiert. Diesen Abläufen sind sogenannte Informationseinheiten (units
of information) zugeordnet, die bei der LIDO-Spezifikation mit bedacht
wurden und für die das LIDO-Schema Mappings bereitstellt. Somit bilden neben
CIDOC CRM die Standards CDWA, CCO und Spectrum die Grundlage sowohl für die
Auswahl der Kern-Datenfelder als auch für die folgenden Erfassungstipps.</p>
<!-- Achtung: Die Website von museumdat geht nicht! -->
<p>Auch das XML Schema <ref target="www.museumdat.org">museumdat</ref> ist ein
Vorläufer von LIDO. Daher finden Sie in der Spezifikation ebenfalls die
Verweise auf die entsprechenden Elemente dieses Schemas.</p>
<!-- Verweis auf das Linked Art Model ergänzen? -->
<p rend="leading">Für die maschinelle Auswertung von Daten ist es wichtig, dass
dieselbe Art von Information immer an derselben Stelle zu finden ist. Daher
wird im Rahmen des LIDO-Schemas die Reihenfolge der LIDO-Elemente und damit
der darin enthaltenen Informationen strikt festgelegt. Außerdem erhält jede
Information einen Umschlag, der besagt, um welche Art von Information es
sich handelt. So wie die Adresse auf einem Briefumschlag dafür sorgt, dass
der Inhalt des Briefes beim richtigen Adressaten ankommt, so sorgt der Name
des entsprechenden LIDO-Elements im Umschlag um die tatsächliche Information
dafür, dass diese Information in einem Zielsystem richtig zugeordnet wird.
So ist ein Personenname, der im Element „Event Actor“ auftaucht, immer der
Name einer an einem Entstehungsereignis beteiligten Person, während ein Name
im Element „Subject Actor“ immer der Name einer dargestellten Person ist.
Damit wird gesteuert, ob beispielsweise der Name „Albrecht Dürer“ in einem
sammlungsübergreifenden Portal in der Rubrik „Hersteller“ oder aber in der
Rubrik „Dargestellte Person“ angezeigt wird.</p>
</div>
<div>
<head n="2">Prinzipien von LIDO</head>
<head n="3">Grundlagen der LIDO-Struktur</head>
<p rend="leading">LIDO gliedert Informationen über Objekte des kulturellen Erbes
in insgesamt sieben verschiedene Informationsgruppen. Diese Gruppen können
weitere Untergruppen enthalten. Vier dieser Gruppen enthalten deskriptive
Metadaten, drei weitere Gruppen enthalten administrative Metadaten.</p>
<p rend="leading">Deskriptiv: <list>
<item>Object Classification</item>
<item>Object Identification</item>
<item>Events</item>
<item>Object Relation</item>
</list>
</p>
<p rend="leading">Administrativ: <list>
<item>Rights Work</item>
<item>Record</item>
<item>Resource</item>
</list>
</p>
<p rend="leading">Die Reihenfolge, in der die Informationen in einem
LIDO-XML-Datensatz angezeigt werden, ist damit strikt festgelegt. Diese
Struktur weicht in Teilen stark von der Reihenfolge ab, in der Informationen
üblicherweise im musealen Kontext angegeben werden, wie beispielsweise
Künstler*in/Hersteller*in, Titel, Technik, Jahr.</p>
<p rend="leading">Einige Informationen, die möglicherweise in der
Erfassungsdatenbank in einem Feld zusammengefasst sind, werden im Sinne
einer Präzisierung der Information in LIDO auf mehrere Elemente aufgeteilt
oder mit verschiedenen Attributen versehen. Dies führt dazu, dass an einigen
Stellen Informationen hierarchisch gegliedert werden. Zum Beispiel gehören
zum Element "Event Actor" die Unterelemente Identifier (ID) der Person oder
Gruppe (Organisation, Familie) aus einer Normdatei, der Name, die Lebens-
oder Nachweisdaten, die Rolle im entsprechenden Ereignis und Hinweise zur
Zuschreibung. Die meisten dieser Informationen werden üblicherweise im
lokalen Datenbanksystem in einem Personen- oder Körperschaftsmodul verwaltet
und können auch für die Anzeige in einer übergreifenden Portalanwendung
wieder in einem Feld zusammen ausgegeben werden.</p>
<p rend="leading">Zwei Elemente sind besonders wichtig und enthalten
dementsprechend zahlreiche mögliche Unterelemente: <list type="ordered">
<item>Das Event Set. Es dient der Beschreibung einzelner Ereignisse in
der Objektgeschichte. Typische Informationen, die hier dargestellt
werden, sind: <list type="ordered">
<item>Event Type: Art des Ereignisses, z. B. Auftrag, Entwurf,
Herstellung, Ausstellung etc.</item>
<item>Event Actor: Nennung der am Ereignis beteiligten
Person(en)</item>
<item>Event Date: Datum des Ereignisses</item>
<item>Event Place: Ort, an dem das Ereignis stattgefunden
hat</item>
<item>Materials / Technique: Nennung der beim Ereignis
verwendeten Materialien und Techniken</item>
</list>
</item>
<item>Das Subject Set: Es dient zur Nennung aller dargestellten Inhalte,
wie dargestellte Person (Subject Actor Set = z. B. Martin Luther),
historisches Ereignis (Subject Event Set = z. B. Krönung Napoleons)
oder Thema (Subject Concept = z. B. Marienkrönung) oder
dargestelltes Werk (z. B. Petersdom, Goethes Faust).</item>
</list>
</p>
<p rend="leading">LIDO organisiert Informationen in Sets. Ein Set kann durch
verschiedene Attribute (Eigenschaften) spezifiziert werden. So teilt das so
genannte Language-Attribut mit, in welcher Sprache die Datenwerte erfasst
worden sind. Das kann zum Beispiel dafür genutzt werden, in einer englischen
Nutzeroberfläche eines Portals die englischen Inhalte automatisch bevorzugt
anzuzeigen oder der Nutzer kann in die Lage versetzt werden, selbst eine
bestimmte Sprache auszuwählen. Darüber hinaus gibt es Source-Attribute, die
zur Angabe der Quelle, aus der eine Information stammt, genutzt werden
können. Schließlich gibt es noch Typ-Attribute, die den Charakter einer
Information näher beschreiben und maschinell auswertbar machen. So benennen
Event Types zum Beispiel verschiedene Arten von Ereignissen, wie Entwurf,
Herstellung, Erwerbung oder gar Zerstörung.</p>
<p rend="leading">Sets können mehrfach wiederholt werden. Sets mit Informationen
derselben Art werden in einen Umschlag (= Wrapper) gesteckt. Die
Umschlagelemente dienen dazu, den Dateninhalt sinnvoll zu strukturieren, da
die Umschläge – wie bei einer russischen Matrjoschka – in einander
verschachtelt sein können: Zum Beispiel befindet sich im Umschlag für die
Objektidentifikation der Umschlag für den Titel. In diesem Umschlag können
wiederum unterschiedliche Sets für verschiedene Arten von Titeln enthalten
sein.</p>
<!-- Beispiel für ein Bild -->
<p rend="leading">
<figure>
<graphic url="../img/rembrandt.jpg"/>
<figDesc>Abb. # Johannes Vermeer, Die Milchmagd, Öl auf Leinwand, um
1660, Amsterdam, Rijksmuseum Inv. Nr. SK-A-2344</figDesc>
</figure>
</p>
<!-- Beispiel für die Darstellung von XML -->
<p rend="code"> &lt;lido:titleWrap&gt; &lt;lido:titleSet
lido:type="http://vocab.getty.edu/aat/300417200"&gt;
&lt;lido:appellationValue&gt; <hi rend="bold">Het melkmeisje</hi>
&lt;/lido:appellationValue&gt; &lt;/lido:titleSet&gt; &lt;lido:titleSet
lido:type="http://vocab.getty.edu/aat/300417204"&gt;
&lt;lido:appellationValue&gt; <hi rend="bold">Junge Magd beim Einschenken
von Milch</hi>&lt;/lido:appellationValue&gt; &lt;/lido:titleSet&gt;
&lt;/lido:titleWrap&gt; </p>
<p rend="leading">Das Beispiel oben zeigt, wie unterschiedliche Titel eines
Werks jeweils in einem Set abgelegt werden. Das Typ-Attribut kennzeichnet
jeweils die Art des Titels. Der Umschlag klammert die Gruppe der
Titel-Sets.</p>
<p rend="code"> &lt;lido:titleWrap&gt; &lt;lido:titleSet&gt;
&lt;lido:appellationValue xml:lang="nl"&gt;<hi rend="bold">Het
melkmeisje</hi>t&lt;/lido:appellationValue&gt; &lt;lido:appellationValue
xml:lang="en"&gt;<hi rend="bold">The
Milkmaid</hi>&lt;/lido:appellationValue&gt; &lt;lido:appellationValue
xml:lang="de"&gt;<hi rend="bold">Die
Milchmagd</hi>&lt;/lido:appellationValue&gt; &lt;/lido:titleSet&gt;
&lt;/lido:titleWrap&gt; </p>
<p rend="leading">Das Beispiel zeigt die Kennzeichnung von Sprachvarianten des
Titels mithilfe des Attributs xml:lang, das innerhalb des Titel-Sets dem
jeweiligen Titel zugeordnet wird. Das Sprachattribut kann dazu verwendet
werden, den Titel des Werks gemäß der gewählten Sprache in einer
Portaloberfläche anzuzeigen. In einem Online-Katalog, der das Werk mit
englischen Metadaten beschreibt, würde nur der englische Titel angezeigt,
wobei die Sprachvarianten eines Titels auch für die Suche zur Verfügung
stehen.</p>
<p rend="leading">Ein LIDO-Datensatz soll in sich vollständig sein. Das heißt,
wenn ein LIDO-Datensatz Teil einer umfassenderen Datenlieferung ist, sollte
er auch dann noch verständlich sein, wenn im Extremfall alle anderen
Datensätze verschwunden sind.</p>
</div>
<div>
<head n="3">Ereignistypen in LIDO</head>
<p rend="leading">Ein wesentliches Grundprinzip des LIDO-XML-Schemas ist – in
Übereinstimmung mit dem zugrunde liegenden Referenzmodell CIDOC-CRM – die
Zuordnung einzelner Informationen zu Ereignissen, die einem Objekt
widerfahren können. Diese können je nach Art des im Datensatz beschriebenen
Objekts sehr unterschiedlich sein. Da in Portalen zunehmend Daten aus
verschiedenen Institutionen und in verschiedenen Formaten zusammengeführt
und so aufbereitet werden müssen, dass optimale Recherche-Ergebnisse erzielt
werden können, entstand in den vergangenen Jahren das Desiderat, das in
Bibliotheken gebräuchliche konzeptuelle Referenzmodell <ref
target="https://www.ifla.org/publications/functional-requirements-for-bibliographic-records"
>Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR)</ref> mit dem
für den musealen Bereich etablierten CIDOC-CRM zu harmonisieren. Um also
Daten aus Bibliotheken mit Daten aus Museen interoperabel zu machen, wurde
ein gemeinsames objekt-orientiertes Referenzmodell entwickelt, das unter dem
Titel <ref target="https://www.ifla.org/publications/node/11240">"Definition
of FRBRoo – A Conceptual Model for Biblio-graphic Information in
Object-Oriented Formalism"</ref> 2009 veröffentlicht wurde. Dieses
theoretische Modell bildete die Grundlage für die aktuellen im
LIDO-XML-Schema empfohlenen <hi rend="bold">Ereignistypen</hi>, die im
Folgenden exemplarisch dargestellt werden. </p>
<p rend="leading">Bei <hi rend="bold">unikalen Werken</hi> gibt es in der Regel
nur ein zentrales Ereignis, das zur Entstehung eines Objekts geführt hat.
Eine Künstlerin oder ein Künstler hat an einem Ort zu einem bestimmten
Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitraum unter Verwendung ausgewählter
Materialien und Techniken ein Werk geschaffen. Zum Beispiel hat Peter Paul
Rubens (1577-1640) in Antwerpen um 1609-1610 mit Öl auf Leinwand ein
Doppelporträt von seiner Frau Isabella Brant und sich selbst gemalt. Das
Gemälde mit dem Titel <ref
target="https://www.sammlung.pinakothek.de/de/bookmark/artwork/A9xleZEMLW"
>„Rubens und Isabella Brant in der Geißblattlaube“</ref> befindet sich
heute in der Alten Pinakothek in München. Dieses eine Ereignis, das zur
Entstehung des Gemäldes geführt hat, erhält im LIDO-Metadatenschema den
Ereignis-Typ <hi rend="bold">Herstellung</hi> = <ref
target="http://terminology.lido-schema.org/eventType/production"
>http://terminology.lido-schema.org/eventType/production</ref>. Die
genannten Informationen zur beteiligten Person, dem Ort, Zeitraum und den
verwendeten Materialien werden im Rahmen eines Datenexport im
LIDO-XML-Schema innerhalb eines Event Sets abgelegt und bleiben so auch im
Rahmen eines Datenaustauschs eng mit einander verknüpft. </p>
<p rend="leading">Bei <hi rend="bold">Auflagenwerken</hi>, wie Druckgraphiken
oder Bronzeabgüssen, können jedoch verschiedene Ereignisse voneinander
unterschieden werden, die unterschiedliche Etappen im Entstehungsprozess
markieren und von verschiedenen Personen an verschiedenen Orten zu
unterschiedlichen Zeitpunkten ausgeführt werden können, wie zum Beispiel die
<hi rend="bold">Idee</hi> = <ref
target="http://terminology.lido-schema.org/eventType/work_conception"
>http://terminology.lido-schema.org/eventType/work_conception</ref>, die
<hi rend="bold">Herstellung der Vorlage</hi> = <ref
target="http://terminology.lido-schema.org/eventType/expression_creation"
>http://terminology.lido-schema.org/eventType/expression_creation</ref>
oder die <hi rend="bold">Herstellung des Exemplars</hi> = <ref
target="http://terminology.lido-schema.org/eventType/carrier_production"
>http://terminology.lido-schema.org/eventType/carrier_production</ref>).</p>
<p rend="leading">Warum ist die Trennung dieser Ereignisse sinnvoll? Es führt zu
einer Präzisierung von Informationen, wenn in den beschreibenden Metadaten
genau unterschieden wird, wer in welcher Etappe wo, wann, was gemacht hat.
Denn die einzelnen Etappen können unter Umständen zu deutlich
unterschiedlichen Zeitpunkten unter Beteiligung verschiedener Personen
stattgefunden haben. Die genaue Beschreibung der einzelnen Ereignisse trägt
dazu bei, in einem übergeordneten Portal die Informationen aus verschiedenen
Sammlungen logisch mit einander zu verknüpfen. Dabei gilt es, bei allen
Auflagenwerken genau zu unterscheiden, was in einem einzelnen Datensatz
beschrieben wird: Ist es ein konzeptuelles Werk – also die Summe aller
Eigenschaften, die auf alle Exemplare dieses Werks zutreffen? Oder handelt
es sich um ein konkretes Exemplar aus dem Bestand einer bestimmten Sammlung?
Jede Sammlung tendiert dazu, nur die eigenen Objekte zu betrachten und
demzufolge auf das einzelne Exemplar bezogene Informationen bevorzugt zu
erfassen. Dabei wird vernachlässigt, dass es in anderen Sammlungen weitere
Exemplare desselben Werks geben könnte.</p>
</div>
<div>
<head n="3">Mehrsprachigkeit</head>
<p rend="leading">LIDO unterstützt die Mehrsprachigkeit von
Erschließungsinformationen auf zwei verschiedene Arten:</p>
<list>
<item>Unterschiedliche Sprachvarianten für einzelne LIDO-Elemente: Wenn eine
Information in einem einzelnen Datenfeld in mehreren Sprachen erfasst
wurde, kann das entsprechende LIDO-Element, in dem diese Information
ausgegeben wird, unter Ergänzung des jeweilige Sprachattributs
wiederholt werden. Ein typischer Fall ist z. B., dass ein Titel als
Originaltitel etwa in Latein und zusätzlich in einer deutschen
Übersetzung vorliegt. Dann wird nur das Titelelement wiederholt.</item>
<item>Vollständig mehrsprachige Erfassung: Wenn in einem lokalen System die
vollständige Information zu einem Objekt in zwei (oder mehreren)
Sprachen vorliegt, kann auch der LIDO-Datensatz in zwei (oder mehreren)
separaten Strukturelementen für die deskriptiven Daten geliefert und im
Portal ausgegeben werden. Dafür müssen sowohl das gesamte <hi
rend="italic">Descriptive Metadata Set</hi> als auch das gesamte <hi
rend="italic">Administrative Metadata Set </hi> pro Sprache
vollständig wiederholt und jeweils mit dem entsprechenden Sprachattribut
versehen werden. Dies hat zur Folge, dass bei der Sprachumschaltung der
Portaloberfläche die in der ausgewählten Sprache vorliegenden
Objektinformationen bevorzugt angezeigt werden.</item>
</list>
<p>Grundsätzlich ist die Angabe der Sprache, in welcher die Daten geliefert
werden, auf den Ebenen von Descriptive Metadata Set und Administrative
Metadata Set über das Sprachattribut Pflicht.</p>
</div>
<div>
<head n="3">Wohlgeformtheit und Validität</head>
<p rend="leading">Die Abkürzung XML steht für Extensible Markup Language, zu
Deutsch „Erweiterbare Auszeichnungssprache“. XML-Daten bestehen aus
XML-Elementen (auch als Tags bezeichnet) und den darin enthaltenen
Informationen, den Elementinhalten. XML-Elemente sind ineinander
verschachtelbar, so dass eine hierarchische Struktur aufgebaut werden kann.
Die Erweiterbarkeit von XML ermöglicht die Definition eigener Elemente und
Regeln, mit deren Hilfe die Elementinhalte markiert werden können. Die
Markierung kann je nach Kontext semantischer, typographischer oder auch
datentechnischer Natur sein. Ein XML-Dokument ist sowohl von Menschen als
auch von Maschinen lesbar. Die Speicherung als Text erlaubt einen software-
und plattformunabhängigen Zugriff auf XML-Dokumente, die von vielen modernen
Programmiersprachen verarbeitet, ausgewertet und modifiziert werden
können.</p>
<p>Die syntaktischen Regeln von XML können mit Hilfe eines XML-Schemas (engl.
XML Schema Definition, kurz XSD) erweitert werden. Die Regeln in
XML-Schemata können beispielsweise die Reihenfolge der Elemente vorschreiben
und außerdem ihre Attribute und Inhalte festlegen. Die Überprüfung, ob ein
XML-Dokument nach den Regeln eines XML-Schemas aufgebaut ist, nennt man
Validierung.</p>
<p>In Hinblick auf die Datenqualität ist die Möglichkeit der Validierung sehr
wertvoll. Bei Vorliegen eines XML Schemas, das die gewünschte Struktur der
XML-Daten definiert, kann mit Hilfe eines XML-Validators geprüft werden, ob
die Daten schemakonform sind. Bevor ein Metadatenexport in LIDO-XML
bereitgestellt wird, sollte er gegen das <ref
target="www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0.xsd">
LIDO-XML-Schema</ref> auf seine <hi rend="bold">Wohlgeformtheit</hi>
<lb/> und <hi rend="bold">Validität</hi>
<lb/> hin geprüft werden.</p>
<p>Die Struktur eines XML-Dokuments ist dann wohlgeformt, wenn sie nach den
syntaktischen Vorgaben der XML-Beschreibungssprache aufgebaut ist. Eine
einfache und allgemein bekannte Syntaxregel besagt, dass XML-Elemente paarig
sein müssen, dass also auf ein Start-Tag (z. B. &lt;lido:lido&gt; ein
entsprechendes End-Tag (z. B. &lt;/lido:lido&gt;) folgen muss. Die
Wohlgeformtheit eines XML-Dokuments lässt sich mit allen XML-Editoren
überprüfen.</p>
<p rend="leading">Für das LIDO-Format gibt es ein XML-Schema, das in Hinblick
auf den Datenaustausch eine erhebliche Erleichterung bietet. Mithilfe des
LIDO-XML- Schemas kann das LIDO-XML-Dokument validiert und somit überprüft
werden, ob es regelkonform aufgebaut ist. Auf diese Weise lassen sich sehr
leicht die strukturellen Fehler in einem LIDO-Export lokalisieren. Um ein
LIDO-XML-Dokument zu validieren, muss das LIDO-XML-Schema mit dem
LIDO-XML-Dokument verknüpft werden. Dazu muss das Wurzelelement des
Dokuments (lido:lidoWrap) wie folgt aussehen:</p>
<p rend="code"> &lt;lido:lidoWrap xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink"
xmlns:html ="http://www.w3.org/1999/xhtml"
xmlns:lido="http://www.lido-schema. org"
xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"
xsi:schemaLocation="http://www.lido-schema.org
http://www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0.xsd"&gt; </p>
<p rend="leading">Eine Erläuterung der einzelnen Attribute des Elements lidoWrap
würde an dieser Stelle zu weit führen. Bei Interesse sollten Sie sich mit
XML weitergehend auseinandersetzen. Für den LIDO-Export jedoch genügt es,
das Wurzelelement in der oben zitierten Form zu übernehmen. Die eigentliche
Validierung des LIDO-XML-Dokuments kann wiederum über einen XML-Editor, über
XML-Validierungsprogramme wie xmllint oder auch über Online-Tools erfolgen.
Wenn das XML-Dokument valide ist, erhalten Sie eine entsprechende Meldung.
Sollte die Struktur des Dokuments noch nicht den Regeln entsprechen, gibt
der Validator Fehlermeldungen aus, die den Regelverstoß beschreiben.</p>
<p rend="leading">Voraussetzungen für ein valides LIDO-XML-Dokument sind
insbesondere: <list>
<item>Alle Pflichtelemente müssen belegt sein.</item>
<item>Die Elementreihenfolge muss berücksichtigt werden.</item>
<item>Die Sprache des Dokuments bzw. der Dokumentteile muss über das
Attribut xml:lang in den Elementen Administrative Metadata und
Descriptive Metadata deklariert werden.</item>
<item>Groß- und Kleinschreibung der LIDO-Elementnamen müssen
schemakonform umgesetzt werden.</item>
</list>
</p>
<!-- Achtung: Die folgenden Links auf LIDO 1.1. setzen, wenn es publiziert ist -->
<p rend="leading">Eine ausführliche, eher technisch orientierte Darstellung
aller LIDO-Elemente finden Sie hier: <ref
target="http://www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0-specification.pdf"
>http://www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0-specification.pdf</ref>
bzw. <ref
target="http://www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0-schema-listing.html"
>http://www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0-schema-listing.html</ref>
</p>
</div>
<div>
<head n="2">Allgemeine Empfehlungen für die Erfassung</head>
<p rend="leading">LIDO hat nur sechs Pflichtelemente, die für jeden Datensatz zu
liefern sind: <hi rend="bold">Objekttyp, Titel des Werks, Datensatztyp
</hi>(Einzelobjekt, Gruppe), <hi rend="bold">Datensatznummer,
Datensatzquelle</hi> und <hi rend="bold">Nummer des
LIDO-Datensatzes</hi>. Nur die ersten drei Elemente müssen von Hand
erfasst werden, die anderen drei Elemente werden automatisch generiert.</p>
<!-- Hinweis ergänzen, wie diese Pflichtfelder in der Spezifikation bezeichnet werden, gibt es noch eine weitere Stufe, oder nur "required"? -->
<p>Für die Präsentation und Recherche von Erschließungsdaten in Portalen sind
die Belegung und der Export verschiedener weiterer Felder notwendig, um die
Zuverlässigkeit der Suchergebnisse zu erhöhen und ein bestimmtes
Erschließungsniveau innerhalb der Objektbeschreibungen abzusichern.
Grundsätzlich entscheidet aber jede Sammlung selbst, welche Informationen
weitergegeben werden sollen.</p>
<p rend="leading">Als Faustregel kann gelten: Wichtiger als die Menge an
erfassten Daten ist die Konsistenz und Qualität dieser Daten.</p>
<p rend="leading">Das bedeutet:</p>
<list>
<item>Die Informationen zu den Sammlungsobjekten sollten bei allen
Datensätzen jeweils gemäß einheitlichen Regeln für die
Informationsstrukturierung auf die einzelnen Datenfelder aufgeteilt
werden.</item>
<item>Jedes Datenfeld sollte stets nur für Informationen einer Art verwendet
werden. Beispielsweise ist es zu vermeiden, den Namen einer Künstlerin
oder eines Künstlers mit Informationen zur Zuschreibung eines Werks an
diese Person in einem Datenfeld zu vermischen, da sonst der Datensatz
bei einer Suche nach dem entsprechenden Künstlernamen womöglich nicht
gefunden werden kann.</item>
<item>Je feiner aufgegliedert die Informationen sind, desto präziser sind
die Suchergebnisse und desto eher ist es möglich, durch die Kombination
von Suchfiltern besondere Forschungsfragen zu beantworten.</item>
</list>
<p rend="leading">Es wird empfohlen, nicht nur Begriffe aus kontrolliertem
Vokabular zu verwenden, sondern diese möglichst durch einen Uniform Resource
Identifier (URI) zu ergänzen. Dadurch wird die Voraussetzung für eine
Nutzung in Linked Data- und Semantic Web-Applikationen geschaffen. Ein
grundlegendes Postulat des Linked- Data-Konzepts ist, dass nicht Webseiten,
sondern Informationen über Entitäten der realen Welt – bestimmte Personen,
Personengruppen (wie Organisationen, Familien), Orte, Ereignisse, Objekte,
Begriffe etc. – verlinkt werden. Der URI fungiert in diesem Rahmen als
eindeutige, persistente Identifikation für die jeweilige Entität, der ihre
maschinelle Identifizierung erlaubt. Varianten der natürlichsprachigen
Bezeichnung, wie unterschiedliche Namensformen oder verschiedene Sprachen,
stellen kein Hindernis für diesen Identifikations- und Vernetzungsprozess
mehr dar. Nutzt man URIs der in diesem Handbuch empfohlenen umfangreichen,
weit verbreiteten und mit offenen Lizenzen versehenen Normdaten, Vokabulare
und Klassifikationen, die von vertrauenswürdigen Gedächtnisinstitutionen
gepflegt werden, wird die webbasierte Vernetzung von verteilten
Informationen zu den jeweiligen Entitäten wesentlich erleichtert und oftmals
überhaupt erst möglich.</p>
</div>
<div>
<head n="3">Nutzungsrechte</head>
<p rend="leading">Im LIDO-Schema gibt es drei Bereiche, in denen Angaben zu
Nutzungsrechten gemacht werden können. <list type="ordered">
<item>1. An den beschreibenden Metadaten (= Record Rights)</item>
<item>2. An den digitalen Abbildungen (= Resource Rights)</item>
<item>3. An den zugrunde liegenden Kunstwerken (= Rights for
Work)</item>
</list> In jedem Set gibt es wiederum drei verschiedene LIDO-Elemente, die
genutzt werden können: Der Name der Rechteinhaberin oder des Rechteinhabers
(= Rights Holder), die Art der Rechte (= Rights Type) und die Creditline,
mit der eine vom Datenlieferanten gewünschte und für die Anzeige optimierte
Form der Rechte oder allgemein einer Würdigung angegeben werden kann. Allein
die datenliefernde Institution entscheidet über den Inhalt der Angaben zu
den Nutzungsrechten und Urheberrechten.</p>
</div>
<div>
<head n="2">LIDO-Terminologie</head>
<p rend="leading">Das LIDO-XML-Schema schreibt keine festen Werte zur Belegung
des Attributs lido:type vor. Um eine homogene Zusammenführung von
Datenbeständen und damit bessere Nutzungsmöglichkeiten in Portalen zu
unterstützen, wird von der AG LIDO-AG ein kontrolliertes Vokabular für
einzelne LIDO-Elemente und Typ-Attribute entwickelt, welches eine geregelte
und standardisierte Typisierung der Elemente erlaubt.</p>
<p>Bei der Erstellung eines Exports muss für diese Elemente und Attribute
zwingend auf die LIDO-Terminologie verwiesen werden. Die Referenz wird über
den URI des Begriffs hergestellt, der im Element- bzw. Attributinhalt
abzulegen ist. Der URI wird dann bei der Verarbeitung durch Portalen und an seine Stelle die bevorzugte Bezeichnung in
der gerade verwendeten Sprache gesetzt.</p>
<p>Um das Element Actor als Personenangabe zu typisieren, sollte in den
Exportdaten also statt einer natürlichsprachigen Bezeichnung </p>
<p rend="code"> &lt;lido:actor lido:type=”Person”&gt; oder &lt;lido:actor
lido:type=”person”&gt; </p>
<p>der sprechende URI aus der LIDO-Terminologie stehen:</p>
<p rend="code"> &lt;lido:actor lido:type=”
http://terminology.lido-schema.org/actor_type/person”&gt;</p>
<p>Die LIDO-Terminologie ist unter <ref
target="http://terminology.lido-schema.org"
>http://terminology.lido-schema.org</ref> einzusehen, die vollständige
Dokumentation dazu finden Sie hier: <ref
target="http://network.
icom.museum/cidoc/working-groups/lido/lido-technical/terminology/"
>http://network.
icom.museum/cidoc/working-groups/lido/lido-technical/terminology/</ref>.</p>
<p>Es ist zu beachten, dass der Bearbeitungsstand der in dieser Ansicht
angezeigten Begriffe (englisch: „concept“) unterschiedlich ist: Begriffe mit
dem Vermerk „freigegeben“ (RELEASED) stehen als allgemeine Empfehlung der
CIDOC LIDO Working Group dauerhaft unter dem angegebenen URI zur Verfügung.
Begriffe, die noch nicht als allgemeine Empfehlung verabschiedet sind, sind
mit (IN BEARBEITUNG) oder (IN PROGRESS) gekennzeichnet. Die folgende
Auflistung enthält die Terminologie für häufig verwendete LIDO-Elemente und
-Attribute, die auch im Graphikportal eingesetzt wird.</p>
<p rend="leading">
<hi rend="bold">lido:actor@lido:type</hi>
</p>
<p>
<hi rend="bold"
>Person</hi>:http://terminology.lido-schema.org/actor_type/person</p>
<p>
<hi rend="bold"
>Organisation</hi>:http://terminology.lido-schema.org/actor_type/organization</p>
<p>
<hi rend="bold"
>Familie</hi>:http://terminology.lido-schema.org/actor_type/family</p>
<p>
<hi rend="bold"
>Personengruppe</hi>:http://terminology.lido-schema.org/actor_type/group_of_persons</p>
<p rend="leading">
<hi rend="bold">lido:termMaterialsTech@lido:type</hi>
</p>
<p>
<hi rend="bold"
>Material</hi>:http://terminology.lido-schema.org/termMaterialsTech_type/
material</p>
<p>
<hi rend="bold"
>Technik</hi>:http://terminology.lido-schema.org/termMaterialsTech_type/
technique</p>
<p rend="leading">
<hi rend="bold">lido:recordType/lido:conceptID</hi>
</p>
<p>
<hi rend="bold"
>Einzelobjekt</hi>:http://terminology.lido-schema.org/recordType/item-level_record</p>
<p>
<hi rend="bold"
>Objektgruppe</hi>:http://terminology.lido-schema.org/recordType/group-level_record</p>
<p rend="leading">
<hi rend="bold">lido:repositorySet@lido:type</hi>
</p>
<p>
<hi rend="bold">Aktueller Bewahrungsort oder
Standort</hi>:http://terminology.lido-schema.
org/repositorySet_type/current_repository_or_location</p>
<p>
<hi rend="bold">Ehemaliger Bewahrungsort oder
Standort</hi>:http://terminology.lido-schema.
org/repositorySet_type/former_repository_or_location</p>
<p rend="leading">
<hi rend="bold">lido:conceptID@lido:type</hi>
</p>
<p>
<hi rend="bold"